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Im Februar 1992, vor 20 Jahren, kam es zur denkwürdigen Ersteröffnung eines Eine-Welt-Ladens in Königs Wusterhausen. Es fing damals ganz bescheiden an, im Keller der Cottbuser Straße 13, wo sich das Büro der Grünen befand. Auf zwei Regalen wurde das kleine Warenangebot ausgestellt. Neue Waren wurden mit dem Rucksack geholt. Die kleine behelfsmäßige Verkaufseinrichtung war nur an einem Tag in der Woche geöffnet, weil es nicht leicht war, ehrenamtliches Verkaufspersonal zu finden.
Im Mai 1992 wurde der gemeinnützige Verein "Wir für EINE WELT" gegründet, der seitdem Träger des Eine-Welt-Ladens ist. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte Pfarrer Leisterer von der evangelischen Kirchgemeinde. In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der ehrenamtlichen Verkäuferinnen und Verkäufer, so dass die Öffnungszeiten schrittweise erweitert werden konnten. Zusätzlich waren zeitweise ABM- und SAM-Kräfte beschäftigt, die eine Beratung für Migranten aufbauten. Für den Laden wurden größere Räumlichkeiten in der jetzt leer stehenden Baracke neben dem Amtsgericht gefunden. Im Jahre 2001 konnte der Verein das wunderschön restaurierte Holzhaus Nähe des Bahnhofs mieten. Hier entstanden ansprechende moderne Verkaufsräume, die gut von der interessierten Kundschaft, die den Gedanken des Fairen Handels unterstützt, angenommen wurden. Fairer Handel, das bedeutet, armen Produzenten in Entwicklungsländern uneigennützig zu helfen, ihre Waren zu annehmbaren Preisen abzusetzen. Diese Idee findet immer mehr Unterstützer.
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